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30.12.2011

Das Ende

ITCHINO-STARKOLUMNE

Mit Mühe und Not sind die Feiertage überstanden. Itchy reiste extra in seine Heimat, um sich mit polnischer Hausmannkost mästen zu lassen. Für Reisen war ich zu faul und habe mir die jebratene Jans quasi direkt zu Hause in den Mund fliegen lassen. Ich bin nicht stolz darauf, aber tatsächlich hat mein Vegetarismus zur Weihnachtszeit pausieren müssen. Zu groß waren die Versuchungen allerorts.


Und zu tief die potenziellen Gefühlsverletzungen meiner kochenden Verwandtschaft, hätte ich statt zu Brust oder Keule lediglich zu Kohl und Kartoffeln gegriffen. Mittlerweile habe ich selbst für diese inkonsequente Ernährungsweise eine treffende Bezeichnung gelernt: Flexitarier! (In den Ohren von den geschätzten Einwohnern des Planeten Vegan, dürfte das sicher, wie Hohn klingen: etwa wie Hobby-Mörder statt Serien-Killer...)

Nun ja. Weihnachten ist also rum, jetzt naht das unvermeidbare Ende. Nein, wir propagieren nicht den Weltuntergang, auch wenn Prophezeiungen uns glauben machen wollen, dass 2012 alles zu Toast zerbröselt! Wir meinen bloß das Ende des Jahres 2011. Ein unfassbar ereignisreiches Jahr, wie man in den zahllosen TV-Rückblicken noch mal vorgeführt bekommt. Besonders für Alleinherrscher war es ein schlechtes Jahr. Auch das Nächste verspricht nix gutes für viele Diktatoren dieser Welt. Putin wankt schon ein bissel, Wulfi wackelt immer noch ein wenig und nach dem Tod des „geliebten Führers“ in Nord-Korea, darf also demnächst Tyrann junior Schurke spielen. Quasi ein Azubi im Despoten-Sessel. Uiuiui, Tiffy! Vom geliebten Führer in der Ferne komme ich fast zwangsläufig zum nächsten Thema: Geliebte in der Ferne führen wir eine Fernbeziehung? Aus aktuellem Anlass und schmerzlicher räumlicher Trennung für längere Zeit suchen wir diesmal Euren Rat: Wie viel Sinn macht eine Beziehung trotz weit entfernter Wohn- bzw. Aufenthaltsorte? Wiegt die enorme Leidenschaft dank seltener, kostbarer Treffen die Entbehrungen der übrigen Zeit auf? Oder zerreibt man sich letztendlich unnötig und investiert Gefühl in eine chancenlose Liebe?

Schreibt uns doch bitte Eure Erfahrungen und Sichtweisen hier in den Comments oder auf Facebook. Thx.

Der itchino Gastro-Tipp:
Wer in Berlin nen Happen essen gehen möchte, sollte mal in die GAT KITCHEN gehen. Die gehört zu einem Hotel unweit des ehemaligen Checkpoints Charlie und dort werden progressive und klassische Tapas serviert. Auch wenn die Einrichtung zu einem großen Teil aus Pappe ist, die kleinen spanischen Spezialitäten sind es nicht!

Übrigens haben wir unsere Unschuld verloren und gehen in den Dschungel. Also nicht wir persönlich, aber zumindest unsere Musik, denn „Wildes Ding“ (neue Single, VÖ 06.01.12) wird der Soundtrack zur RTL Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“. Von der Sendung darf man halten was man will, am Ende schauen es doch wieder sehr viele Menschen. Selbst die, die das Format verteufeln, können meist bestens über die Geschehnisse im Urwald mitreden. Und wenn schon Käfer-Milch trinken, dann bitte mit amtlicher Musik.

So, wir sind erst mal draußen und wünschen Euch allen einen fantastischen Rutsch ins neue Jahr. Bleibt wilde Dinger, aber seid lieb zueinander.

Alles Gute!
itchino

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